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Zusammenfassung

Wachstumsrisiken steigen, aber Inflation steht nach wie vor im Vordergrund: Der US-Arbeitsmarkt zeigt erste Risse, aber die Zahl der Entlassungen ist weiterhin niedrig. Die Sparquoten und die Kredite kurbeln die Konsumausgaben nach wie vor an, während die realen Einkommen allmählich stagnieren. Unterdessen haben die Verbraucherpreise in bestimmten Sektoren mit den in den vergangenen Jahren massiv gestiegenen Marktzinsen und/oder Faktorpreisen immer noch nicht gleichgezogen. Wir rechnen mit nur einer Zinssenkung im Dezember, es sei denn, die Disinflation setzt wieder ein.

Anhaltender Optimismus im Euroraum: Das Wachstum war im ersten Quartal überraschend positiv (gemessen am realen BIP), damit endete die Stagnation der vorangegangenen fünf Quartale. Angefacht wurde die Wachstumserholung durch die ausländische Nachfrage, Investitionen und den privaten Konsum. Die Beschäftigung wuchs parallel zum realen BIP, und die Arbeitslosenquote verharrte auf historisch niedrigem Niveau. Sowohl die Gesamt- als auch die Kerninflation stiegen. Wie allgemein erwartet, senkte die EZB im Juni den Leitzins.

Unterschätzen die Märkte die Zinsanhebungen der BoJ? Wir rechnen für den Rest des Jahres 2024 mit mindestens zwei weiteren Zinsanhebungen der BoJ, das obere Ende der Zielspanne würde damit auf 0,50 % steigen. Die Märkte preisen dagegen nur eine Anhebung auf 0,35 % ein. Unseres Erachtens kann die BoJ die Yen-Schwäche nicht allzu lange unberücksichtigt lassen, denn sie riskiert, wieder hinter die Kurve zurückzufallen. Die importierte Inflation steigt bereits, und die Inflationserwartungen werden zunehmend heraufgesetzt.

Laden Sie die gesamte PDF-Datei herunter, um mehr über die Themen dieser Publikation zu erfahren:

  • Bericht über die US-Wirtschaft: Geduld ist weiterhin gefragt
  • Konjunkturausblick für die Eurozone: Es geht voran, wenn auch langsam
  • Konjunkturausblick für Japan: Das Dilemma der Bank of Japan (BoJ)


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