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Zusammenfassung

Fonds mit Zieldatum (TDFs) stellen heute für Millionen von Teilnehmern an beitragsorientierten Altersvorsorgeplänen (DC-Plänen) die Standard-Anlagelösung dar. Mit der größeren Bedeutung dieser Fonds entwickelt sich auch die Gestaltung der Gleitpfade weiter. Daher stellt sich die Frage, ob traditionelle Ansätze, die sich ausschließlich auf öffentliche Märkte stützen, für langfristige Altersvorsorgeziele ausreichen.

Vor diesem Hintergrund gewinnen Private Assets als mögliche Ergänzung im Rahmen von TDFs an Attraktivität. Bei durchdachter Umsetzung können Private Assets wie private Immobilienanlagen, Private Credit und Private Equity die Diversifizierung stärken, die risikobereinigten Renditen verbessern und zu einem nachhaltigen Ruhestandseinkommen beitragen, ohne dabei die Liquidität oder die treuhänderischen Standards zu beeinträchtigen.

In diesem Beitrag erläutern wir die Argumente für die Einbindung von Private Assets in TDFs, bewerten ihre Auswirkungen auf Portfoliorisiko und -rendite, untersuchen Liquiditätsaspekte unter Stressszenarien und heben die entscheidende Bedeutung der Managerauswahl hervor.

Argumente für Private Assets

Bei der Beurteilung, ob eine Allokation in Private Assets die Ergebnisse der Teilnehmer verbessert, sollte der Fokus auf ihren Auswirkungen auf die erwartete Rendite, die Diversifizierung und das Ruhestandseinkommen liegen. Um ihre wahre Wirkung abzuschätzen, sollten Anleger die historischen Renditen auf den privaten Märkten im Verhältnis zum eingegangenen Risiko zur Erzielung dieser Renditen kritisch betrachten.

Eines der besonderen Merkmale einiger Private Assets besteht darin, dass sie auf der Grundlage von Gutachten bewertet werden und Preisbeobachtungen seltener erfolgen als auf den öffentlichen Märkten. Daher können die realisierten Renditen künstlich geglättet erscheinen. Bei der Konzeption langfristiger Anlagestrategien ist es von entscheidender Bedeutung, die in den Kapitalmarktannahmen berücksichtigten Volatilitäten und Korrelationen anzupassen (bzw. zu „entglätten“), damit die Eingaben das zugrunde liegende wirtschaftliche Risiko besser widerspiegeln. Dadurch wird eine Überallokation in Private Assets aufgrund künstlich niedriger Volatilitätsschätzungen vermieden.

Fazit

Angesichts der kontinuierlichen Weiterentwicklung von DC-Plänen stellen umsichtige Treuhänder die Frage, wie Private Assets verantwortungsbewusst eingesetzt werden können, um bessere Ergebnisse für die Teilnehmer zu erzielen. Private Assets sind weder eine universelle Lösung für alle Multi-Asset-Portfolios noch sind sie für alle Anleger geeignet. Wenn sie jedoch sorgfältig in einen Rahmen mit Zieldatum integriert werden, können sie die Diversifizierung verstärken, das risikobereinigte Renditepotenzial verbessern und die Erzielung von Ruhestandseinkommen unterstützen – ohne dabei Liquidität oder Governance zu beeinträchtigen.

Der weitere Weg ist klar: Entglättete, wirtschaftlich fundierte Kapitalmarktannahmen verwenden, Allokationen im Rahmen des Gleitpfads sorgfältig festlegen, die Liquidität unter strengen, aber plausiblen Szenarien rigoros einem Stresstest unterziehen und die Auswahl der Manager als wesentliche Aufgabe betrachten, die von einem erfahrenen Anlageteam überwacht wird. Eine moderate Allokation in Private Assets – umgesetzt im Rahmen eines gut durchdachten Konzepts mit Zieldatum – kann potenziell die Portfolioeffizienz optimieren und Sparern helfen, bessere Ergebnisse für ihre Altersvorsorge zu erzielen.



Wichtige Hinweise

Das vorliegende Dokument dient ausschließlich der allgemeinen Information. Es ist weder als individuelle Anlageberatung noch als Empfehlung oder Aufforderung zum Kauf, Verkauf oder Halten eines Wertpapiers oder zur Übernahme einer bestimmten Anlagestrategie zu verstehen. Alle Anlagen sind mit Risiken behaftet, einschließlich des möglichen Verlusts der Kapitalsumme. Es besteht keine Garantie, dass eine Strategie ihr Ziel erreichen wird. Die Wertentwicklung kann auch durch Währungsschwankungen beeinflusst werden. Eine geringere Liquidität kann den Kurswert der Vermögenswerte beeinträchtigen. Währungsschwankungen können den Wert ausländischer Anlagen beeinträchtigen. Strategien, die in Schwellenländer investieren, können mit höheren Risiken verbunden sein als jene, die in Industrieländer investieren. Strategien, die in Finanzderivate investieren, sind mit spezifischen Risiken verbunden, die das Risikoprofil der Strategie erhöhen können. Bei Strategien, die in bestimmte Sektoren oder Regionen investieren, können die Renditen stärker schwanken als bei einer breiter diversifizierten Strategie.

Wenn Sie Informationen über die Publikumsfonds für Privatanleger von Franklin Templeton wünschen, besuchen Sie bitte www.franklinresources.com. Dort werden Sie auf Ihre lokale Website von Franklin Templeton weitergeleitet.