AUTOREN

Nicholas Hardingham, CFA
Portfolio Manager, Franklin Templeton Fixed Income

Stephanie Ouwendijk, CFA
Portfolio Manager, Research Analyst, Franklin Templeton Fixed Income

Robert Nelson, CFA
Portfolio Manager, Research Analyst, Franklin Templeton Fixed Income

Joanna Woods, CFA
Portfolio Manager, Research Analyst, Franklin Templeton Fixed Income

Sterling Horne, Ph.D
Research Analyst,
Franklin Templeton Fixed Income

Carlos Ortiz
Research Analyst, Franklin Templeton Fixed Income

Jamie Altmann
Research Analyst, Franklin Templeton Fixed Income
Zusammenfassung
Im vergangenen Jahr haben sich die Schwellenländer deutlich besser entwickelt, als wir anfänglich erwartet hatten. Zu Beginn des Jahres hatten wir Bedenken hinsichtlich der Ausrichtung der US-Handels-, Einwanderungs- und Außenpolitik sowie der Herausforderungen, die sich aus diesen Veränderungen für das Wachstum und die Investitionen in den Schwellenländern ergeben würden. Und in der Tat war das Jahr von erheblichen Veränderungen in der Handels-, Einwanderungs- und Außenpolitik der USA geprägt. Wie wir in dieser Studie erörtern, gehen wir nun mit einem für die Schwellenländer deutlich besseren makroökonomischen Umfeld ins Jahr 2026. Die Anlageklasse hat sich als weitaus widerstandsfähiger gegenüber Störungen und als reformfähiger erwiesen als noch zu Beginn des Jahres erwartet.
Unser Basisszenario für das Jahr 2026 ist insgesamt positiv. Bei staatlichen Titeln erwarten wir aufgrund kreditverbessernder fiskalischer und wirtschaftlicher Reformen einen gewissen Spielraum für eine weitere Verengung der Spreads und gehen davon aus, dass das makroökonomische Umfeld weiterhin günstig bleibt. Bei Unternehmensanleihen sehen wir unterdessen ausgewogenere fundamentale Aussichten, sodass diese weiterhin innerhalb einer festen Spanne gehandelt werden dürften.
Uns ist bewusst, dass ein wesentliches Risiko für diesen Ausblick darin besteht, dass die Erwartungen hinsichtlich der Entwicklung der künstlichen Intelligenz (KI) und der Infrastrukturinvestitionen möglicherweise nicht erfüllt werden oder dass weitere Belastungsfaktoren auf den Private-Credit-Märkten (oder beides) die Risikostimmung beeinträchtigen könnten. Dennoch gibt es aus unserer Sicht gute Gründe für die Annahme, dass eine anhaltend positive Reformdynamik die relative Widerstandsfähigkeit von Schwellenländeranleihen untermauern wird.
WO LIEGEN DIE RISIKEN?
Alle Anlagen sind mit Risiken verbunden, ein Verlust des Anlagekapitals ist möglich.
Festverzinsliche Wertpapiere bergen Zins-, Kredit-, Inflations- und Wiederanlagerisiken sowie das Risiko eines möglichen Verlusts des eingesetzten Kapitals. Wenn die Zinssätze steigen, fällt der Wert von festverzinslichen Wertpapieren.
Internationale Anlagen sind mit besonderen Risiken verbunden. Hierzu gehören Währungsschwankungen sowie gesellschaftliche, wirtschaftliche und politische Unsicherheiten, die zu erhöhter Volatilität führen können. Diese Risiken sind in Schwellenländern noch größer. Anlagen in Unternehmen eines bestimmten Landes oder einer bestimmten Region können einer größeren Volatilität unterliegen als Anlagen, die geografisch breiter gestreut sind.
Der Einfluss der Regierung auf die Wirtschaft ist noch immer hoch, und daher spielen bei Investitionen in China Regulierungsrisiken im Vergleich zu vielen anderen Ländern eine größere Rolle.
Die Vermögensallokation auf verschiedene Strategien, Anlageklassen und Investments kann sich als nicht vorteilhaft erweisen und zu anderen als den gewünschten Ergebnissen führen.
Staatliche Schuldtitel sind mit diversen zusätzlichen Risiken verbunden, die zu den mit Schuldtiteln und ausländischen Wertpapieren im Allgemeinen verbundenen Risiken hinzukommen. Zu diesen zusätzlichen Risiken gehört unter anderem, dass ein staatlicher Emittent nicht willens oder nicht in der Lage sein könnte, Zins- und Tilgungszahlungen für seine Staatsschulden zu leisten.
WF: 7794613
