Vorwort
Globaler Marktausblick
- Das Quartal begann mit Verunsicherung und endete mit verhaltenem Optimismus, nachdem die Politiker die Bankenkrise und die Krise um die Schuldenobergrenze in den Griff bekommen hatten. Die Inflation und die Befürchtung, dass die wirtschaftliche Dynamik zum Erliegen kommen könnte, rückten wieder in den Mittelpunkt.
- Die Zentralbanken haben Fortschritte bei der Eindämmung der Inflation gemacht, bleiben aber im Ringen um die „Kerninflation“ des Verbraucherpreisindex (VPI) kämpferisch. In den USA sind die Arbeitsmärkte nach wie vor stark, und es scheint weiterhin einen Überschuss an Ersparnissen im System zu geben. Infolgedessen waren die Anleihemärkte von Volatilität geprägt.
- Die Credit Spreads wurden durch eine stärker als erwartete Wirtschaftstätigkeit und die Aktienmärkte gestützt. Es steht zu erwarten, dass die Unternehmensgewinne nach unten korrigiert werden und die Kreditentwicklung weiterhin von der wirtschaftlichen Dynamik und den zugrunde liegenden Zinssätzen bestimmt wird. Dies wird für anhaltende Volatilität sorgen, bis die Frage der harten oder weichen Landung geklärt ist.
- Die Wiedereröffnung Chinas ist enttäuschend verlaufen. Andere Schwellenländer, insbesondere in Lateinamerika, konnten Wachstum und eine niedrigere Inflation verzeichnen.
WELCHE RISIKEN GIBT ES?
Die Wertentwicklung der Vergangenheit stellt keine Garantie für die zukünftige Wertentwicklung dar. Indizes werden nicht aktiv gemanagt und es ist nicht möglich, direkt in einen Index zu investieren. Gebühren, Kosten oder Ausgabeaufschläge sind in den Indexrenditen nicht berücksichtigt.
Beteiligungspapiere unterliegen Kursschwankungen und sind mit dem Risiko des Kapitalverlusts verbunden. Festverzinsliche Wertpapiere sind mit Zins-, Kredit-, Inflations- und Wiederanlagerisiken sowie mit dem Risiko eines möglichen Verlusts des Kapitalbetrags verbunden. Wenn die Zinssätze steigen, fällt der Wert von festverzinslichen Wertpapieren. Internationale Anlagen sind mit besonderen Risiken verbunden. Hierzu gehören Währungsschwankungen sowie soziale, wirtschaftliche und politische Unsicherheiten, die zu erhöhter Volatilität führen können. Diese Risiken sind in Schwellenländern noch größer. Rohstoffe und Währungen sind mit erhöhten Risiken verbunden, zu denen unter anderem Marktrisiken und politische Risiken, das Regulierungsrisiko sowie Risiken im Zusammenhang mit naturgegebenen Bedingungen gehören, sodass sie unter Umständen nicht für alle Anleger geeignet sind.
US-Staatsanleihen (Treasuries) sind direkte Schuldverschreibungen, die von der US-Regierung begeben werden und durch ihre uneingeschränkte Kreditwürdigkeit und Steuerhoheit abgesichert sind. Die US-Regierung garantiert die Kapital- und Zinszahlungen auf US-Staatsanleihen, wenn die Wertpapiere bis zur Endfälligkeit gehalten werden. Im Gegensatz zu US-Staatsanleihen sind Schuldtitel, die von Bundesbehörden und Gebietskörperschaften begeben werden, sowie damit verbundene Anlagen nicht unbedingt durch die uneingeschränkte Kreditwürdigkeit und Steuerhoheit der US-Regierung abgesichert. Selbst wenn die US-Regierung die Kapital- und Zinszahlungen auf bestimmte Wertpapiere garantiert, betrifft diese Garantie keine Verluste durch einen gesunkenen Marktwert dieser Wertpapiere.
