Vorschau:
Was sagen uns die USTs?
Die Renditen der US-Staatsanleihen (UST) steigen entgegen den Wirtschaftsdaten und unseren eigenen Erwartungen weiter an. Was steckt also hinter diesem jüngsten Schritt?
Wir sind der Ansicht, dass der abrupte Stimmungsumschwung an den Märkten von einer Rezession zu einem anhaltenden Wachstum und die vorherrschende Ansicht eines „Higher-for-Longer“- Zinsumfelds nicht mit dem aktuellen Stand der Inflation und den verschiedenen Herausforderungen für das Wirtschaftswachstum übereinstimmen. Dazu gehören Verbrauchermüdigkeit, eine Verschärfung der finanziellen Bedingungen und eine restriktive Geldpolitik. Wir sind der Auffassung, dass sich sowohl die Wachstums- als auch die Inflationstendenzen weiter abschwächen werden, und wir gehen davon aus, dass die Fed-Vertreter diese aktuellen Entwicklungen bei ihrer nächsten Sitzung im November zur Kenntnis nehmen werden.
Zusammenfassung unseres Anlageausblicks:
• Die disinflationären Tendenzen sind weltweit fest verankert, und es wurden bereits erhebliche Fortschritte bei der Senkung der Inflation erzielt.
• Das Wachstum wird sich von den derzeitigen Niveaus abschwächen, insbesondere in den USA, da Gegenwind wie eine straffere Geldpolitik wirksam wird.
• Die Spread-Sektoren haben sich erholt, bieten aber immer noch selektive Chancen, da die Volatilität und die Unsicherheit trotz der bisherigen wirtschaftlichen Widerstandsfähigkeit anhalten.
Themen, die in der vollständigen Veröffentlichung behandelt werden:
- Marktanalysen auf einen Blick
- Zur „Higher-for-Longer“-Zinsstrategie der Fed
- Was ist, wenn die aktuelle Marktpreisgestaltung falsch ist?
- Anlagethemen von Western Asset
WO LIEGEN DIE RISIKEN?
Die Wertentwicklung der Vergangenheit stellt keine Garantie für künftige Ergebnisse dar. Es sei darauf hingewiesen, dass eine direkte Investition in einen Index nicht möglich ist. Gebühren, Kosten oder Ausgabeaufschläge sind in den Renditen nicht gemanagter Indizes nicht berücksichtigt.
Beteiligungspapiere unterliegen Kursschwankungen und sind mit dem Risiko des Kapitalverlusts verbunden. Festverzinsliche Wertpapiere sind mit Zins-, Kredit-, Inflations- und Wiederanlagerisiken sowie mit dem Risiko eines möglichen Verlusts des Kapitalbetrags verbunden. Wenn die Zinssätze steigen, fällt der Wert von festverzinslichen Wertpapieren. Internationale Anlagen sind mit besonderen Risiken verbunden. Hierzu gehören Währungsschwankungen, gesellschaftliche, wirtschaftliche und politische Unsicherheiten, die zu erhöhter Volatilität führen können. Diese Risiken sind in Schwellenländern noch größer. Rohstoffe und Währungen sind mit erhöhten Risiken verbunden, zu denen unter anderem Marktrisiken und politische Risiken, das Regulierungsrisiko sowie Risiken im Zusammenhang mit naturgegebenen Bedingungen gehören, sodass sie unter Umständen nicht für alle Anleger geeignet sind.
US-Staatsanleihen (Treasurys) sind direkte Schuldverschreibungen, die von der US-Regierung begeben und durch ihre uneingeschränkte Kreditwürdigkeit und Steuerhoheit gesichert werden. Die US-Regierung garantiert die Kapital- und Zinszahlungen auf US-Staatsanleihen, wenn die Wertpapiere bis zur Endfälligkeit gehalten werden. Im Gegensatz zu US-Staatsanleihen werden Schuldtitel, die von Bundesbehörden und Gebietskörperschaften begeben werden, sowie damit verbundene Anlagen nicht unbedingt durch die uneingeschränkte Kreditwürdigkeit und Steuerhoheit der US-Regierung gesichert. Selbst wenn die US-Regierung die Kapital- und Zinszahlungen auf Wertpapiere garantiert, betrifft diese Garantie keine Verluste, die auf einen Rückgang des Marktwerts dieser Wertpapiere zurückzuführen sind.
