Der Templeton Growth (Euro) Fund verfolgt einen aktiven, langfristig orientierten Ansatz. Ziel ist es, die Rendite über einen vollständigen Marktzyklus von rund fünf Jahren zu maximieren. Dieser langfristige Horizont spiegelt sich auch in der Art und Weise wider, wie das Fondsmanagement einzelne Unternehmen analysiert, bewertet und in seiner proprietären Datenbank modelliert. Dabei handelt es sich um eine konsequente und disziplinierte Vorgehensweise, die nicht auf kurzfristige Marktbewegungen, sondern auf nachhaltiges Wachstum abzielt.
Im Zentrum des Prozesses steht die Aktienauswahl. Das Portfolio umfasst in der Regel 50 bis 70 Unternehmen, die sich durch eine solide Ertragskraft und attraktive Bewertungen auszeichnen. Mit einem hohen Active Share von mindestens 75 % hebt sich das Portfolio deutlich von klassischen Benchmark-Investments ab und bündelt die besten Ideen des globalen Research-Teams. Der Fonds ist dabei in der Regel nahezu vollständig investiert.
Die Strategie des Templeton Growth (Euro) Fund basiert auf einem konsequenten Bottom-up-Ansatz
Alle Positionen werden einer detaillierten Analyse und einer Überprüfung durch das Team unterzogen.

Nur zur Veranschaulichung. Dies sind allgemeine strategische Leitlinien, die sich je nach Instrument oder Mandat unterscheiden können. Es kann nicht zugesichert werden, dass durch diesen Anlageprozess das Anlageziel erreicht wird.
Rückblick auf das Jahr 2025
Das Jahr 2025 war an den globalen Aktienmärkten von moderaten Gewinnen, aber ausgeprägten regionalen und sektoralen Rotationen geprägt. Der Templeton Growth (Euro) Fund erzielte im Jahresverlauf eine Rendite von 8,3 %, wobei sich die Marktführerschaft im Laufe des Jahres deutlich verschob. Europäische Aktien entwickelten sich zu einem zentralen Performance-Treiber, unterstützt durch eine verbesserte wirtschaftliche Koordination und eine spürbare Umschichtung der Anlegerinnen und Anleger weg von US-Titeln. Der US-Markt verlief dagegen uneinheitlicher und blieb trotz zwischenzeitlicher Erholungen hinter Europa und Teilen Asiens zurück. Ein schwächerer US-Dollar sorgte zusätzlich für Rückenwind bei internationalen Vermögenswerten, insbesondere in den asiatischen Schwellenländern.
Die Wertentwicklung des Fonds wurde über das gesamte Jahr hinweg in erster Linie durch die Aktienauswahl bestimmt und weniger durch makroökonomische oder stilistische Faktoren. Übergewichtungen in Europa und Asien wirkten unterstützend, entscheidend waren jedoch Einzeltitel aus Technologie, Industrie und Gesundheitswesen. Positive Beiträge kamen unter anderem von Alphabet, Nvidia sowie Halbleiterwerten wie TSMC und Samsung, die von strukturellem Wachstum in den Bereichen Cloud, digitale Werbung und KI profitierten. Im Industriesektor überzeugten insbesondere Rolls-Royce und Amphenol durch operative Fortschritte, verbesserte Profitabilität und solides Endmarktwachstum.1
Nach einer längeren Phase der Underperformance gewann der Gesundheitssektor im Jahresverlauf zunehmend an Bedeutung. Der Fonds baute gezielt Positionen in qualitativ hochwertigen Unternehmen auf, deren Fundamentaldaten stabil blieben. Besonders Eli Lilly profitierte von der anhaltend starken Nachfrage nach GLP-1-Therapien, während Thermo Fisher von einer Stabilisierung der Rahmenbedingungen im Life-Sciences-Bereich getragen wurde. Belastend wirkten einzelne Positionen wie UnitedHealth, das aufgrund von Kosten- und Regulierungsthemen veräußert wurde, sowie Apple angesichts schwächerer iPhone-Nachfrage. China-bezogene Titel wie Tencent zeigten trotz solider Fundamentaldaten eine erhöhte Volatilität.
Das vierte Quartal fügte sich in dieses Gesamtbild ein und spiegelte die im Jahresverlauf beobachteten Rotationen wider. Der Zeitraum war geprägt von einer größeren Streuung zwischen den Regionen und Sektoren sowie einer Abkehr von einigen der zu Beginn des Jahres führenden, beliebteren Wachstumsthemen. Nach einer Fortsetzung der Rallye im Oktober schwächte sich im November die Stimmung ab, da die Anlegerinnen und Anleger die Bewertungen und den Zeitpunkt weiterer geldpolitischer Lockerungen neu bewerteten. Im Dezember stabilisierte sich die Stimmung wieder, als die Zentralbanken weitgehend zurückhaltende Ergebnisse vorlegten und gleichzeitig die zunehmende Abhängigkeit von Daten im Hinblick auf das Jahr 2026 betonten. Value- und Large-Cap-Aktien entwickelten sich im Quartal etwas besser als Wachstums- und Nebenwerte. Sektoral setzten sich Finanzwerte, das Gesundheitswesen, der Energiesektor und der Rohstoffsektor durch, während der Technologiesektor und zyklische Konsumwerte angesichts nachlassender KI- Euphorie und steigender Investitionsausgaben zurückblieben.
Insgesamt rundete das Schlussquartal ein Jahr ab, in dem aktive Titelselektion, flexible Anpassungen während erhöhter Volatilität – insbesondere im April – sowie der gezielte Ausbau überzeugender Themen, wie etwa Technologie und Gesundheitswesen, entscheidend zur Wertentwicklung beitrugen.
Die Informationen sind historisch und spiegeln nicht unbedingt die aktuellen oder künftigen Portfolio-Merkmale wider. Bei allen Portfolio-Beteiligungen sind Änderungen vorbehalten. Die bereitgestellten Informationen stellen keine Empfehlung zum Kauf, Halten oder Verkauf eines Wertpapiers dar.
Ausblick des Portfoliomanagements
Die längerfristigen Marktaussichten werden weiterhin als konstruktiv eingeschätzt, aber die Stärke der Rallye von 2025 legt nahe, dass eine gewisse Vorsicht angebracht ist.
In den Vereinigten Staaten lautet die entscheidende Frage, ob sich die Marktführerschaft über das derzeitige KI-fokussierte Segment hinaus ausweiten kann. Das Zinsumfeld wird zunehmend günstiger, da die Märkte nun mit einer Zinssenkung durch die Federal Reserve rechnen. Diese Einschätzung wurde durch die zurückhaltendere Haltung der politischen Entscheidungsträgerinnen und -träger im November bestätigt, die nach einer Phase der Volatilität zur Stabilisierung der US-Aktienmärkte beitrug. Mit Blick auf die Zukunft dürfte die erwartete Ernennung eines eher zurück- haltenden Fed-Vorsitzenden im Mai 2026 die Argumente für eine lockerere Geldpolitik weiter stärken. Ein günstigeres Zinsumfeld wäre für US-Aktien insgesamt positiv und könnte dafür sorgen, die Aktienauswahl in Richtung Sektoren wie zyklische Konsumgüter und Rohstoffe anzupassen, die tendenziell von einer verbesserten Konjunkturdynamik und lockereren finanziellen Bedingungen profitieren.
Europa bleibt eine übergewichtete Region im Fonds. Die Fundamentaldaten verbessern sich weiter und die Stimmung hat sich gefestigt, unterstützt durch solide Wirtschaftsdaten und eine robuste Unternehmensrentabilität. Defensive Sektoren wie Gesundheitswesen und Basiskonsumgüter leisteten einen positiven Beitrag, und auch Finanzwerte entwickelten sich gut. Die Bewertungen bleiben attraktiv, und das Portfoliomanagement glaubt, dass die Region für eine weiterhin stabile Performance gut aufgestellt ist.
In Japan hat der jüngste Regierungswechsel die politischen Rahmenbedingungen für Reformen und langfristiges Wachstum gestärkt. Dies hat die Entscheidung unterstützt, von einer neutralen zu einer übergewichteten Position überzugehen. Eine wichtige Entwicklung ist die Wende in der Geldpolitik. Japan beginnt zum ersten Mal seit Jahrzehnten mit einer Anhebung der Zinsen. Auf den ersten Blick mag dies eine Herausforderung darstellen, doch in diesem Zusammenhang signalisiert es die Rückkehr der Inflation und eine Normalisierung der wirtschaftlichen Bedingungen nach einer langen Deflationsphase. Dieses Umfeld könnte günstig für japanische Banken sein, die von steileren Zinskurven und einer Verbesserung der Rentabilität profitieren dürften. Eine allmähliche Erholung des Yen nach einer langen Phase der Schwäche würde ebenfalls die heimischen Sektoren stützen. Insgesamt könnte Asien von einem schwachen US-Dollar und der sich verbessernden zugrunde liegenden Dynamik profitieren.
Auf Sektorebene sticht der Gesundheitssektor weiterhin hervor. Nach einer längeren Phase der Underperformance erscheinen die Bewertungen nach wie vor attraktiv, und die Erholung in den letzten Monaten hat die Stärke der zugrunde liegenden Fundamentaldaten bestätigt.
Ein weiterer Bereich, den das Portfoliomanagement aktiv erkundet, ist das Qualitätssegment. Qualität hat im Vergleich zu historischen Trends ein ungewöhnlich schwaches Jahr hinter sich, was zu einer Reihe von Bewertungen geführt hat, die nun attraktiv erscheinen. Anfang 2026 werden voraussichtlich neue Qualitätswerte in den Fonds aufgenommen.
Basisinformationen Templeton Growth (Euro) Fund
Anlageziel: Angestrebt wird ein langfristiges Anlagewachstum, vor allem durch Kapitalzuwachs.
Anlagerichtlinien: Der Fonds investiert überwiegend in Aktien von Unternehmen mit beliebiger Marktkapitalisierung. Diese Anlagen können aus der ganzen Welt stammen, auch aus Schwellenländern. Diese Anlagen können Hinterlegungsscheine umfassen. In geringerem Umfang kann der Fonds in Unternehmens- und Staatsanleihen investieren.
SFDR-Kategorie: Artikel 8 (bewirbt ökologische und/oder soziale Merkmale gemäß den EU-Vorschriften).
Basiswährung: Euro (EUR).
Benchmark(s): MSCI All Country World Index-NR. Nur zum Vergleich der Wertentwicklung verwendet. Der Fonds wird aktiv verwaltet und kann erheblich von der/den Benchmark(s) abweichen.
Kleinanleger-Zielgruppe: Anleger, die sich der Risiken des Fonds bewusst sind und eine Anlagedauer von mindestens 5 Jahren planen. Der Fonds ist gegebenenfalls für Anleger attraktiv, die:
- ein langfristiges Anlagewachstum anstreben;
- an einem Engagement in den globalen Aktienmärkten als Teil eines diversifizierten Portfolios interessiert sind;
- ein hohes Risikoprofil aufweisen und erhebliche kurzfristige Veränderungen des Anteilspreises hinnehmen können.
Produktverfügbarkeit: Der Fonds ist allen Anlegerinnen und Anlegern mit zumindest grundlegenden Anlagekenntnissen, mit oder ohne Beratungsbedarf, über alle Vertriebskanäle zugänglich.
Risiken: Der Fonds bietet weder eine Kapitalgarantie noch einen Kapitalschutz; Sie erhalten möglicherweise nicht den gesamten investierten Betrag zurück.
Der Fonds unterliegt den folgenden Risiken, die von wesentlicher Relevanz sind: Risiken des chinesischen Marktes: Neben den typischen Risiken im Zusammenhang mit Schwellenmärkten unterliegen Investitionen in China wirtschaftlichen, politischen, steuerlichen und betrieblichen Risiken, die für den chinesischen Markt charakteristisch sind. Im Verkaufsprospekt finden Sie genauere Informationen zu dem mit China QFII und Bond Connect sowie mit Shanghai-Hong Kong Stock Connect und Shenzhen-Hong Kong Stock Connect verbundenen Risiko. Mit Derivaten verbundenes Risiko: Das Risiko des Verlusts in Bezug auf ein Finanzinstrument, wenn eine geringfügige Veränderung des Werts einer Basisanlage einen größeren Einfluss auf den Wert des betreffenden Finanzinstruments haben kann. Derivate können zusätzlichen Liquiditäts-, Kredit- und Kontrahentenrisiken unterliegen. Schwellenmarktrisiko: Das Risiko in Verbindung mit der Anlage in Ländern, deren politische, wirtschaftliche, rechtliche und aufsichtsrechtliche Systeme weniger ausgereift sind. In diesen Ländern kann es zu politischer und wirtschaftlicher Instabilität, fehlender Liquidität oder Transparenz sowie Problemen bei der Wertpapierverwahrung kommen. Fremdwährungsrisiko: Das Risiko eines Verlusts aufgrund von Wechselkursschwankungen oder aufgrund von devisenrechtlichen Bestimmungen. Liquiditätsrisiko: Das Risiko, das entsteht, wenn negative Marktbedingungen die Möglichkeit beeinträchtigen, Vermögenswerte zu verkaufen, wenn dies notwendig ist. Dieses Risiko kann unter anderem durch unerwartete Ereignisse wie Naturkatastrophen oder Pandemien ausgelöst werden. Eine geringere Liquidität kann den Kurswert der Vermögenswerte beeinträchtigen.
Vollständige Informationen über die Risiken einer Anlage in dem Fonds finden Sie im Verkaufsprospekt des Fonds.
